Philosophie

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Unsere Aufgabe: Wir wollen, dass Sie selbstbestimmt leben !

Wir verstehen unsere Aufgabe darin, Menschen in schwierigen Phasen aufzufangen und zu begleiten. Wir möchten sie dabei unterstützen, wieder selbstständig und eigenbestimmt über ihr Leben zu entscheiden. Als Fachleute wissen wir, wie sehr eine psychische Krise oder Erkrankung die Freiheit eines Menschen bedrohen kann, wie belastend der Verlust von Kontakten, wie eingeschränkt plötzlich die Möglichkeiten sein Leben zu leben scheinbar sein können.  Bei unserer Arbeit verbinden wir Menschlichkeit und Teilnahme mit hoher Effizienz, Professionalität und Leistungsfähigkeit.

Respekt, Vertrauen und Transparenz

Respekt und Vertrauen sind neben unserer fachlichen Kompetenz Grundlage unserer Arbeit. Ohne Vertrauen können wir kaum erfolgreich sein. Wir verstehen die Inanspruchnahme ambulanter psychiatrischer Pflege als Vertrauensbeweis unserer Patienten, da diese für sie fremde Menschen in ihr häusliches Umfeld eintreten lassen. Daher ist es unsere Pflicht, ihr Vertrauen zu verdienen.

Ohne Respekt entsteht kein Vertrauen. Dies gilt auch für den Umgang untereinander. Respekt bedeutet für uns auch Transparenz. Die Behandlungsziele werden gemeinsam mit den Patienten vereinbart. Auch ist der Einbezug von  Angehörigen als aktive Partner in den Behandlungsprozess für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir unterstützen unsere Patienten dabei, ihre Ziele im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe zu erreichen. Dazu ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit Grundlage unserer Arbeit.

Kommunikation

Wir sind stets bemüht, uns klar, direkt und verständlich auszudrücken wobei wir immer die Bereitschaft zu haben, zuzuhören. Unser Dialog findet auf Augenhöhe statt. Innerhalb der bap pflegen wir einen kooperativen Führungsstil. Wir sprechen miteinander und nicht übereinander.

Akzeptanz

Wir verstehen uns als Initiatoren und Förderer der psychiatriepolitischen Diskussionen mit dem Ziel einer höheren Akzeptanz und Normalität von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen. Hierzu gehört auch unsere Bereitschaft, uns auf den kulturellen und religiösen Hintergrund unserer Patienten einzustellen.

Ambulant statt Stationär

Wir bekennen uns ausdrücklich zu jeder ambulanten Hilfe für die Betroffenen, da wir davon überzeugt sind, dass  Krisen dort gelöst werden sollten, wo sie entstanden sind. Die Herausnahme aus dem Lebensumfeld ist nur selten und vorübergehend hilfreich. Unter Einbeziehung aller Bezüge des Betroffenen (Nachbarn, Angehörige, Sachbearbeiter in Behörden, Arbeitgeber und Freunde etc) können Unterstützungskonzepte wesentlich nachhaltiger wieder Hoffnung in das Leben der Betroffenen bringen als es die Behandlung der Symptome der Betroffenen in einer Institution jemals vermag. Außerdem bleibt nachweislich die Selbstverantwortung für das Gelingen einer Neuorientierung des eigenen Lebens aufgrund des Krisenerlebnisses besser erhalten, weil der Grundsatz: „Verhandeln statt Behandeln“ in der ambulanten Situation häufiger Anwendung findet als in Institutionen.